Ab welchem Alter ist ein Nachtlicht für Ihr Kind sinnvoll?

Natürlich wünschen sich alle Eltern, dass ihre Kinder am Abend gut einschlafen, einen tiefen und ungestörten Schlaf mit zauberhaften Träumen haben und am nächsten Morgen ausgeruht und gut gelaunt erwachen. Leider wissen auch alle Eltern, dass dies nur der Idealfall ist und viele Nächte ganz anders ablaufen: Da gibt es die Angst vor dem Dunkeln, die Angst vor dem Einschlafen und die schlechten Träume, die Sohnemann und Töchterchen regelmäßig zu Mama und Papa ins Bett krabbeln lassen. Ein Nachtlicht ist häufig eine gute Möglichkeit, den Kindern ihre Ängste zu nehmen – allerdings gibt es einige Dinge, die sie beachten sollten.

Nachtlichter für Babys? Nicht notwendig!

In dem Bestreben, von Anfang an alles richtig zu machen, statten viele Eltern bereits das Babyzimmer ihres Nachwuchses mit Nachtlichtern aus. Heute weiß man allerdings, dass es dafür keinen Grund gibt: Nachtlichter sind dafür konzipiert worden, Kleinkindern in ihrer Angstphase zu helfen – und diese setzt erst ein, wenn Ihr Kind weit genug entwickelt ist, um überhaupt Angst haben zu können. Bei den meisten Kindern ist dies jedoch nicht vor einem Alter von mindestens 1 ½ Jahren der Fall.

Tatsächlich ist ein Nachtlicht für Babys nicht nur nicht notwendig, sondern kann sogar einen negativen Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes haben. Der alte Mythos, das dämmrige Licht könne die Entwicklung des Sehnervs beeinträchtigen, ist mittlerweile zwar widerlegt, doch es kann sich unter Umständen ein anderes Problem ergeben: Dadurch, dass durch den Einsatz eines Nachtlichts der natürliche Unterschied zwischen dunkler Nacht und hellem Tag verschwimmt, kann ein Baby, das von Anfang an mit einem Nachtlicht schläft, Schlafstörungen entwickeln, da der kleine Organismus sich durch die unnatürliche Lichtquelle nicht auf einen natürlichen Schlafrhythmus einstellen kann.

Nachtlichter für Kleinkinder: Weniger ist mehr

Etwa ab Ende des zweiten Lebensjahrs sind die kognitiven Fähigkeiten Ihres Nachwuchses soweit entwickelt, dass es damit beginnt, das Konzept 'Angst' zu verstehen. In dieser Phase, in der es tagtäglich mit extrem vielen Sinneseindrücken konfrontiert ist, die es jedoch nicht immer zeitnah verarbeiten kann, entwickeln sich häufig irrationale Ängste vor der Dunkelheit – ab jetzt werden Sie wahrscheinlich jeden Abend den Schrank und den Raum unter dem Bett nach Monstern kontrollieren müssen. Solange Kinder Angst im Dunkeln haben, was normalerweise bei (Klein)kindern von etwa zwei bis sechs Jahren der Fall ist, ist ein Schlummerlicht durchaus sinnvoll. Neben dem Monster-Schutzeffekt bieten sie auch andere Vorteile:

 

  • Ihr Kind wird weniger Angst haben, in der Nacht den Weg zur Toilette zu gehen.
  • Wenn Sie in der Nacht nach Ihrem Kind sehen möchten, verhindert das Nachtlicht, dass Sie auf herumliegende Spielsachen treten.
  • Ihr Kind wird sich leichter zum Schlafengehen überreden lassen, wenn es weiß, dass ihm keine Gefahr aus der Dunkelheit droht.

 

Der Markt bietet heute eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an Produkten, die mal mehr, mal weniger gut geeignet sind. Absehen sollten Sie von Produkten, die Geräusche machen oder bewegte Bilder haben: Ein Nachtlicht sollte dezent sein und Ihren Nachwuchs nicht aufregen – anderenfalls wird es noch schwieriger, ihn zum Einschlafen zu bewegen. Die günstigste und einfachste Variante sind Steck-LEDs für die Steckdose, die Sie auch problemlos mit auf Reisen nehmen können. Etwas haltbarer und individueller sind Modelle aus Holz, die außerdem eine warme und natürliche Ausstrahlung haben. Hier können Sie sich beispielsweise für Wandleuchten mit dem Namenszug Ihres Kindes oder einem niedlichen Tiermotiv entscheiden – wie wäre es zum Beispiel mit unserer fröhlichen "Biene" für kleine Biene Maja-Fans?

Ein Nachtlicht im Kinderzimmer: Das sollten Sie beachten

Der Kauf bzw. die Installation eines Nachtlichts ist in gewisser Weise eine Gratwanderung, da das Licht hell genug sein muss, um Monster zu vertreiben, jedoch nicht so hell sein darf, dass es den Schlaf Ihres Kindes stört. Bei zu hellen Nachtlichtern besteht die Gefahr, dass Ihr Nachwuchs nur in einen leichten Schlaf verfällt und am nächsten Tag nicht genügend ausgeruht ist. Sollte Ihr Kind dennoch auf ein helleres Licht bestehen, dann versuchen Sie es mit einem Trick: Kaufen Sie ein dimmbares Nachtlicht und reduzieren Sie die Intensität des Lichts jeden Abend ein kleines bisschen. Im Idealfall wird Ihr Kind davon nichts merken und sich trotzdem sicher und beschützt fühlen. Eine andere Alternative wäre es, das Nachtlicht nicht im Kinderzimmer selbst, sondern im Vorraum anzubringen. Dann können Sie einfach die Tür einen Spalt weit offenlassen – auch das sollte für Ihr Kind ausreichen, sich im Dunkeln zurechtzufinden.

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